Humor
Aus Wikireli.de
"Für mich gilt der alte Satz der Atheisten: Gott existiert nicht, aber ich vermisse ihn sehr."
Dr. Paul Verhoeven (13. April 2009, 1964 Promotion in Mathematik und Physik, niederländischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, Ich protestiere gegen die Schöpfung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, www.faz.net)
"Ein Theologe sagt zu einem erklärten Atheisten: "Sie glauben also fest daran, dass Gott nicht existiert.
Sehen Sie, ich dagegen bin Skeptiker. Ich glaube nicht einmal das."
Dekan Rheinhold Föckersperger (2007, Dipl.-Theol., Pfarrgemeinde St. Johannes, Erding, DER SPIEGEL Nr.23/4.6.07, Seite 6)
"Man glaubt nicht, wie viel man glauben muss, um ungläubig zu sein."
Prof. Dr. Kardinal Michael von Faulhaber (1869-1952)
"Jemand schrieb auf eine Mauer: „Gott ist tot.“ Nietzsche."
"Am nächsten Tag fand sich darunter ein zweiter Satz: „Nietzsche ist tot.“ Gott."
Unbekannter Autor?
"Bei einem Empfang hatte ein Geistlicher einen Tischnachbarn, der sich in ziemlich abfälliger Weise über Religion und Kirche äußerte. So sagte er, direkt an den Geistlichen gewandt: „Wissen Sie, ich habe für den ganzen faulen Zauber, der in den Kirchen veranstaltet wird, nicht viel übrig. Ich glaube nur, was ich mit meinem Verstand begreifen kann.“
„Mit anderen Worten“, sagte darauf der Geistliche, „Sie glauben also an gar nichts."
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Gott ist lange tot", wusste der Student.
"Seltsam", wundert sich der alte Pfarrer. "Vor einer Stunde sprach ich noch mit Ihm."
Unbekannter Autor?
"Zwei Pfarrer über die Frage, wie man den Kirchenbesuch wieder beleben könne:
„Wir haben jetzt gepolsterte Sitze, die Kniebänke sind abgeschafft, jede Woche halten wir einen Vortrag über aktuelle Themen, und zweimal im Monat spielt eine Jazzkapelle. Aber die Kirche wird und wird nicht voll. Können Sie mir wohl sagen, was wir noch versuchen sollten?“
„Lieber Mitbruder, ich würde es mal mit Religion versuchen.“
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Ich bin völlig erschöpft", sagt der evangelische Pfarrer zu seiner Frau. "Wiso?"
"Der Dekan hat heute eine Rede von über zwei Stunden gehalten." "Und worüber?"
"Das hat er nicht gesagt."
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Hast Du was zu sagen Freund, oder hast Du PowerPoint?"
Andreas Malessa (26. August 2007, Pastor, Journalist, Westfälisches Gemeindefestival "Maximale", Evangelische Kirche von Westfalen, Forum: Aufbruch im Abbruch der Kirche)
"Eine Ordensschwester ist mit dem Auto auf einer einsamen Landstraße unterwegs. Plötzlich geht ihr das Benzin aus. Ein Reservekanister ist nicht an Bord. Sie marschiert zu Fuß zu einer kleinen Landtankstelle und fragt nach einem Kanister:
"Diese Woche ist vielleicht was los", klagt der Besitzer, "zwei waren schon vor Ihnen da, und jetzt habe ich keinen Kanister mehr."
"Es kann auch ein anderer Behälter sein", sagt die Ordensfrau.
Nach langem Suchen findet der Tankwart einen alten Nachttopf und füllt diesen voll Benzin.
Die Ordensschwester wandert mit dem Nachttopf zu ihrem Auto zurück und schüttet das Benzin vorsichtig in den Tank. Da hält ein Lastwagen neben ihr an.
Der Trucker beobachtet eine Zeitlang die Szene und sagt: "Schwester, Ihren Glauben möchte ich haben!"
Unbekannter Autor?
Gegen den deutschen Musiker Dieter Bohlen war vor dem Hamburger Landgericht ein Verfahren eröffnet worden, weil er einen Polizisten geduzt hatte.
Dieter Bohlen: „Wenn ich abends bete, dann duze ich Gott ja auch. Wenn ich sogar Gott duzen darf, wüsste ich nicht, warum ich irgendeinen Menschen siezen soll.“
Dieter Bohlen wurde vom Gericht freigesprochen.
(17.01.2009, Fernsehsendung „25 Jahre RTL“)
"Ich glaube an Gott. An wen sonst?
Einem Journalisten habe ich mal gesagt: "Soll ich an Sie glauben?!"
Gotthilf Fischer (11. Februar 2008, Chorleiter d. Fischer-Chöre, "Ich bin eigentlich sehr ernst." DIE WELT)
"Die Zehn Gebote haben 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 Wörter.
Die EU-Verordnung zur Einfuhr von Karamellbonbons hat 25.911 Wörter."
Bodo Hauser (1946-2004, deutscher Fernsehjournalist und -moderator)
"Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so eindeutig, weil sie nicht erst auf einer Konferenz beschlossen wurden."
Konrad Adenauer (1876-1967, 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland)
Eine Frau kommt in eine Buchhandlung und fragt: „Haben Sie eine Bibel?"
„Ja, wir haben eine Bibel, aber nur eine uralte, ich weiß nicht, ob die heute noch gültig ist."
Arno Backhaus (März 2005, Bibel dir deine Meinung, Seite 13, ISBN 386506034X)
Andrea & Stefan Waghubinger (2001, Auf die Kanzel, fertig, los! S. 34, ISBN 3-532-62264-5) |
"Sie müssen an Gott glauben trotz allem, was die Geistlichen Ihnen sagen."
Prof. Dr. Benjamin Jowett (1817 - 1893, englischer Theologe, Oxford, Schmunzelkatechismus, Gisbert Kranz, Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 11., Aufl. 2005)
"Karl Barth (Wort Gottes Theologie), Paul Tillich (Philosoph unter den Theologen) und Rudolf Bultmann (Historisch-kritische Theologie - Wunder sind erledigt) machen Urlaub am Zürichsee. Sie mieten sich ein Boot und fahren raus. Die Sonne brennt und sie kriegen Durst.
"Ich geh mal ein paar Bier holen", sagt Barth, steigt aus dem Boot und läuft übers Wasser nach Zürich.
Der Tag ist schön, das Bier ist gut und bald alle. "Paul, geh mal Bier holen" sagt Karl Barth. Tillich steigt aus dem Boot, macht zwar auffallend große Schritte, aber kommt bald mit einem Sixpack zurück.
Die Sonne brennt und bald haben sie wieder Durst. "Rudi" sagt Paul Tillich, "Du bist dran!" Rudolf Bultmann wird blass. Die andern machen sich schon lustig: "Was'n los Rudi, ist doch eine der leichtesten Übungen!" Bultmann tippt aufs Wasser, will sich nicht lumpen lassen, steigt schließlich aus und geht unter wie ein Stein.
Betroffen schaut Tillich Barth an: "Du Karl, hätten wir ihm doch sagen sollen, wo die Steine sind?"
Drauf Karl Barth: "Welche Steine?"
Unbekannter Autor?
"Ein junger Mann, der sich gerade bekehrt hat, sitzt auf einer Parkbank und liest im Alten Testament den Bericht, wie das Volk Israel auf der Flucht vor dem Pharao durch das geteilte Rote Meer hindurchgeht. Er freut sich so über das Gelesene, dass er lauthals Gott lobt.
Da kommt ein liberaler Theologe vorbei und sagt: »Junger Freund, lass dir das mal erklären. Das Volk Israel ist gar nicht durch das geteilte Meer gegangen, sondern ist durch eine Senke mit maximal 50 Zentimetern Wassertiefe gewatet. Es war also gar nichts Ungewöhnliches.«
Der Theologe geht weg und hört nach einigen Schritten den jungen Mann wieder lauthals Gott loben. Er läuft zurück und fragt ihn, ob er ihn richtig verstanden habe? »Doch«, antwortet der junge Mann, »aber was ist das ein großer Gott, der den Pharao und sein ganzes Kriegsheer in 50 Zentimeter tiefem Wasser ertrinken lässt!«"
Arno Backhaus (http://www.arno-backhaus.de)
"Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie."
Ernst Ferstl (*1955, Dichter und Aphoristiker, Hauptschullehrer in Krumbach Österreich, Zitatsammlung: http://de.wikiquote.org/wiki/Ernst_Ferstl)
"Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Gott und uns: Gott weiß alles. Wir wissen alles besser."
Ernst Ferstl (*1955, Dichter und Aphoristiker, Hauptschullehrer in Krumbach Österreich, Zitatsammlung: http://de.wikiquote.org/wiki/Ernst_Ferstl)
Ein junger Theologe kommt direkt nach dem Examen in eine kleine Kirchengemeinde auf dem Land. Am Sonnabend trifft er die alte Küsterin im Kirchenschiff.
Die Küsterin: „Herr Vikar, könnten sie mir bitte helfen die Kirche auszufegen – ich habe Rückenschmerzen?!“
Der Vikar: „Aber Frau Hilde, ich war auf der Universität und habe 12 Semester Theologie studiert!“
Die Küsterin: „Oh, Entschuldigung Herr Vikar, das habe ich vergessen - ich zeige Ihnen natürlich, wie das geht!“
Unbekannter Autor?
"Der evangelische Theologe Wolfgang Trillhaas (1903-1995) weilte bei seinem Kollegen Professor Rudolf Bultmann (1884-1976) in Marburg. Trillhaas wollte noch ausgehen, Bultmann brauchte aber Ruhe und gab seinem Kollegen den Schlüssel. Später kehrte Trillhaas angeheitert in das Haus zurück, schloss auf und wollte Licht machen. Dabei erwischte er aber versehentlich den Klingelknopf.
Bultmann steckte den Kopf zur Türe hinaus und meinte: "Ja, so sind wir Theologen, wir wollen Licht machen und verursachen nur Lärm."
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
Harald Schmidt: "Ich glaube definitiv an die Auferstehung" [...]
Müller (Weltwoche CH): "Könnten Sie nicht versuchen, einem Atheisten wie mir das Jenseits genauer zu beschreiben?"
Harald Schmidt: "Ob Sie Atheist sind, wird sich noch zeigen.
Mir hat mal ein Urologe erzählt, auf dem Sterbebett werden alle katholisch. Diese Erfahrung habe ich auch selbst gemacht, denn ich war während des Zivildienstes in einer Pfarrei beschäftigt. Da wurde der Pfarrer von sogenannten Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt, wenn der Tumor im Endstadium war.
Ich glaube, ob man Atheist ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen."
Harald Schmidt (2005, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller, Interview in der Schweizer "Weltwoche", Ausgabe 28/05, Die Weltwoche, Zürich)
"Eine Frau betritt die Buchhandlung. "Ich suche ein Buch für einen Kranken."
"Etwas Religiöses?"
"Nein, nein, so schlimm ist es nicht!"
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Randverfügung Friedrichs II. auf dem Gesuch einer Gemeinde in Pommern, die um einen anderen Pfarrer gebeten hatte, weil der amtierende die Auferstehung leugnete:
"Der Pfarrer bleibt. Wenn er am jüngsten Tag nicht mit auferstehen will, kann er ruhig liegen bleiben."
Friedrich II. (1712 - 1786, auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt, König von Preußen, http://de.wikiquote.org/wiki/Friedrich_II.,_der_Gro%C3%9Fe)
"Der Wanderzirkus macht im Dorf Station. Ein Artist geht abends zur Beichte. Der Pfarrer fragt ihn danach, was er denn für ein Artist sei. Dieser macht ihm einige Kunststücke vor: Salto, Kopfstand ohne Hände, Rolle. Dann läuft er auf den Händen zum Beichtstuhl zurück. Der Pfarrer gibt ihm beeindruckt den Segen.
Aus der hinteren Ecke kommt die schon etwas ältere nicht ganz dünne Rosi aufgeregt zum Pfarrer: "Gell, Herr Pfarrer, aber mir geben Sie bitte nicht so eine schwere Buße auf!"
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Der Pastor tut sich schwer bei der Ausarbeitung seiner Predigt. Immer wieder streicht er ganze Passagen. Der kleine Pastorensohn beobachtet das eine Weile und sagt dann:
"Du sagst doch immer, in der Predigt rede Gott zur Gemeinde. Warum streichst du dann die Hälfte?"
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
Zwei Pfarrer über die Frage, wie man den Kirchenbesuch wieder beleben könne:
„Wir haben jetzt gepolsterte Sitze, die Kniebänke sind abgeschafft, jede Woche halten wir einen Vortrag über aktuelle Themen, und zweimal im Monat spielt eine Jazzkapelle. Aber die Kirche wird und wird nicht voll. Können Sie mir wohl sagen, was wir noch versuchen sollten?“
„Lieber Mitbruder, ich würde es mal mit Religion versuchen.“
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
Irgendwo in Neuseeland. Ein Jeep, ein Schäfer und seine Schafherde treffen aufeinander. Der Fahrer des Jeeps, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte steigt aus und fragt den Schäfer: "Wenn ich errate, wie viele Schafe sie haben, bekomme ich dann eins?"
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig "In Ordnung".
Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150 seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: "Sie haben hier exakt 1586 Schafe."
Der Schäfer sagt "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus."
Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Jeep ein. Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: "Wenn ich ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück? Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht."
Der Schäfer sagt: "Sie sind ein Unternehmensberater."
"Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der junge Mann wissen.
"Sehr einfach," sagt der Schäfer, "erstens kommen sie hierher, obwohl sie niemand hergerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache, denn Sie haben sich meinen Hund ausgesucht!"
Unbekannter Autor?
Ein orthodoxer, ein katholischer und ein evangelischer Pfarrer teilen sich gemeinsame eine Kirche. Jedoch wird die Kirche von einer furchtbaren Fledermausplage heimgesucht. Man berät sich was zu tun sei.
Der orthodoxe Pfarrer hat einen Vorschlag: "Ich werde am Sonntag eine außerordentlich lange Predigt halten, dann wird ihnen wohl langweilig und sie werden entschwinden". Nach über 3 Stunden kommt der Pfarrer erschöpft aus der Kirche – aber die Fledermäuse sind allesamt noch da.
Der katholischen Pfarrer weiß besseren Rat: "Ich werde einen Gottesdienst mit besonders viel Weihrauch abhalten, dann werden die Fledermäuse sich verflüchtigen". Aus Kirchenfenstern und Kirchturm quillt der Weihrauch hervor. Nach 30 Minuten verlässt der Pfarrer hustend die Kirche – die Fledermäuse sind noch immer da.
Alle Augen sind nun auf den evangelischen Pfarrer gerichtet. Der verschwindet in der Kirche und 20 Minuten später sind sämtliche Fledermäuse ausgeflogen.
Verwundert fragen die Amtsbrüder wie er das zustande gebracht hat. Der evangelische Pfarrer: "Ganz einfach – zuerst habe ich sie getauft, dann konfirmiert - und danach habe ich sie nie wieder gesehen".
Unbekannter Autor?
"Halten Sie nicht auch manche Aussagen der Bibel für überholt? Und sind nicht viele Passagen für Ihre nichtchristlichen Freunde völlig ungeeignet?
Dann brauchen Sie den neuen Bl-BA-BO, den Bibel-Bastel-Bogen, der Bibellesen wieder zum Vergnügen macht.
Der Bibel-Bastel-Bogen, das ist eine Bibel mit vorperforierten Seiten zum leichten Raustrennen unbequemer Passagen. Stellen Sie sich Ihre ganz individuelle Bibel selbst zusammen - mit dem neuen Bl-BA-BO ein Kinderspiel.
Fragen Sie noch heute bei Ihrem freundlichen christlichen Buchhändler nach dem Bl-BA-BO und machen Sie für nur 12,95 € aus Ihrer schweren Bibel ein handliches Give-Away, für dessen Inhalt Sie sich nicht mehr schämen müssen."
"Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen.
Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe."
Mark Twain [Samuel Langhorne Clemens] (1835-1910, amerikanischer Schriftsteller)
"Die lästigen Hindernisse in einschlägigen biblischen Texten lassen sich ja durch spezielle Interpretationskünstler wie Landminen aus dem Wege räumen."
Kirchenrat Hans Lachenmann (16.07.2004, Halbheiten und Kompromisse, Rheinischer Merkur, Katholischer Mediendienst - http://kath.ch/mediendienst)
"Der englische Bischof Alfons Woodcliff reiste nach New York. Bei seiner Ankunft wurde er von einem Reporter eines Boulevardblattes provozierend gefragt, ob er auch die berühmten Nachtlokale besuchen würde.
Der Bischof, der vor den Reportern schon gewarnt worden war, erwiderte vorsichtig: "Gibt es denn Nachtlokale in New York?"
Am Tag darauf musste der Bischof in der Zeitung die Schlagzeile lesen: "ERSTE FRAGE DES BISCHOFS WOODCLIFF: GIBT ES NACHTLOKALE IN NEW YORK?"
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Was ist eine gute Predigt?
Wenn ein Hörer nach zehn Minuten auf seine Uhr sieht und feststellt, dass bereits eine halbe Stunde vergangen ist.
Was ist eine schlechte Predigt?
Wenn ein Hörer nach einer halben Stunde auf seine Uhr sieht und feststellt, dass erst zehn Minuten vergangen sind.
Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, bereits nach neun Minuten die Predigt zu beenden. Gefährlich wird es, wenn ein Hörer seine Uhr ans Ohr hält, ob sie noch tickt."
Pfarrer Werner Tiki Küstenmacher (* 1953 in München, evangelischer Pfarrer und freiberuflicher Autor und Karikaturist, http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Tiki_K%C3%BCstenmacher)
"Der Mensch stammt doch nicht vom Affen ab. Wie hätten es sonst die Bürger von Grönland geschafft Jahrtausende ohne Bananen auszukommen?"
Arno Backhaus (www.arno-backhaus.de, Stand 2009)
"Der Mensch unterscheidet sich vom Affen allein schon dadurch, dass er sagen kann: "Mensch, bin ich ein Affe!"
Ernst Ferstl (*1955, Dichter und Aphoristiker, http://de.wikiquote.org/wiki/Ernst_Ferstl)
"In der Sauna sehen Sie die Mitmenschen, wie Gott sie schuf - und McDonald’s sie formte.."
Dr. med. Eckart von Hirschhausen (Januar 2009, Arzt u. Kabarettist, ZDF, zit. n. ideaSpektrum 5/2009 S. 7)
"Sherlock Holmes und Dr. Watson fuhren zum Zelten. Nach einem guten Abendessen und einer guten Flasche Wein legten sie sich schlafen. Einige Stunden später wachte Holmes auf und rüttelte seinen treuen Freund.
"Watson, schau mal zum Himmel und sag mir, was du siehst". Watson antwortete: "Ich sehe Millionen und Abermillionen von Sternen.". "Und was sagt dir das?"
Watson überlegte eine Weile. "Astronomisch gesehen sagt es mir, dass es Millionen von Sternen und vielleicht Billionen von Planeten gibt. Astrologisch betrachtet sehe ich, dass der Saturn im Sternbild des Löwen steht. Horologisch gesehen kann ich erschließen, dass es jetzt ungefähr ¼ nach drei Uhr sein muss. Theologisch betrachtet kann ich erkennen, dass Gott allmächtig ist und wir winzig sind und unbedeutend. Meteorologisch erkenne ich, dass wir morgen eine wunderschönen Tag haben werden. Und was sagt es dir?"
Holmes war eine Minute still und sagte dann: "Watson, du Idiot, irgendein Gauner hat uns das Zelt gestohlen!" (www.ev-kirche-soellingen.de/eks/humor.php)
Zwei Schiffbrüchige landen auf einer einsamen Insel. Winzig klein, eine Palme drauf... Der eine Schiffbrüchige legt sich in den Schatten unter die Palme, der andere rennt total aufgelöst am Strand entlang, und sucht den Horizont nach Hilfe ab. Dazu schreit er die ganze Zeit: "Oh nein, wir werden sterben, wir werden untergehen, wir sind verloren..."
Der unter der Palme sagt: "Hey, beruhig dich doch... ich verdiene hunderttausend Dollar die Woche" Der Andere sieht ihn völlig entgeistert an und sagt: "Na und? Du hast dein Geld nicht hier, und selbst wenn, könntest du es nicht essen oder trinken oder ein Floß daraus bauen!"
Darauf sagt der unter der Palme: "Du hast mich nicht ausreden lassen... Ich verdiene hunderttausend Dollar in der Woche und gebe den Zehnten - mein Pastor wird mich finden..."
Unbekannter Autor?
Eine feine Frau kommt zum katholischen Pfarrer: "Herr Pfarrer, ich möchte meinen Hund taufen lassen." "Das geht nicht", so der Geistliche. Die Frau: "Ja, dann gehe ich eben zum evangelischen Kollegen und bringe ihm die Spende von 5.000 Euro." Darauf der Pfarrer: "Warum haben Sie es nicht gleich gesagt, dass der Hund katholisch ist?"
Die Aktion bleibt aber nicht lange geheim und schon bald wird der Pfarrer zum Bischof zitiert. Nach einer Moralpredigt des Kirchenfürsten, erklärt der schuldige Pfarrer, dass die Hundebesitzerin immerhin 5.000 Euro gespendet habe. Da meint der Bischof: "Ist der Hund auch schon gefirmt?"
Unbekannter Autor?
Auf einer Propaganda-Tournee durch Amerika besucht Präsident George Bush eine Schule und erklärt dort den Schülern seine Regierungspolitik. Danach bittet er die Kinder, Fragen zu stellen.
Der kleine Bob ergreift das Wort:
Herr Präsident, ich habe drei Fragen:
1. Wenn sie als wiedergeborener Christ* die Legalisierung der Folter verlangen - spricht dann Gott zu uns?
2. Warum haben Sie den Irak angegriffen?
3. Denken Sie nicht, dass die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
In diesem Moment läutet die Pausenklingel und alle Schüler laufen aus dem Klassenzimmer. Als sie von der Pause zurück kommen, lädt Präsident Bush erneut ein, Fragen zu stellen, und diesmal ergreift Joey das Wort:
Herr Präsident, ich habe fünf Fragen:
1. Wenn sie als wiedergeborener Christ die Legalisierung der Folter verlangen - spricht dann Gott zu uns?
2. Warum haben Sie den Irak angegriffen?
3. Denken Sie nicht, dass die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
4. Warum hat die Pausenklingel heute 20 Minuten früher geklingelt?
5. Wo ist Bob?
* http://de.wikipedia.org/wiki/George_W._Bush
Protokoll eines Feministinnen-Kongresses zum Thema: "Wie erziehe ich meinen Ehemann?"
Wortmeldung Nr.1:
"Mein Name ist Karin. Ich habe meinem Mann gesagt: Tom, ab sofort kochst du! Am ersten Tag habe ich nichts gesehen, am zweiten Tag habe ich nichts gesehen, aber am dritten Tag stand ein Braten auf dem Tisch!"
Großer Beifall im ganzen Saal.
Wortmeldung Nr.2:
"Ische binne Graziella. Sage meine Manne: Luigi, appe soforte du putze Klo! Anne erste Tag ische nixe gesehe, zweite Tage nixe gesehe, aba anne dritte Tage, ische gesehe Luigi mitte Putzlappe inne Klo!"
Tosender Beifall, stehende Ovationen für die Frau.
Wortmeldung Nr.3:
"Isch Fatima. Sagen Achmed, mussen selber die Hemde bugele! Erste Tag isch nix sehe, zweite Tag isch nix sehe, aba dritte Tag isch konnte mit linke Auge wieder a bissele sehe."
Unbekannter Autor?
Unterhalten sich zwei Stammzellen: "Und Du - was möchtest Du mal werden, wenn Du groß bist?"
"Mal sehen - vielleicht gehe ich in die Forschung."
Unbekannter Autor?
"Ein katholischer Priester, ein evangelischer Pfarrer und ein Rabbiner unterhalten sich über den Beginn menschlichen Lebens.
Für den Priester ist klar: "Menschliches Leben beginnt mit der Zeugung!"
Der evangelische Pfarrer wirft ein: "Das ist sicher richtig - doch unter Umständen müssen hier auch die Situation der Mutter oder weitere Fragestellungen berücksichtigt werden."
Da sagt der Rabbi: "Nu, mag alles sein. Aber ich kann Euch sagen - a menschliches Leben fängt an, wenn sind de Kinderchen aus dem Haus ..."
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Ein evangelischer und ein katholischer Pfarrer streiten sich in Glaubensdingen. Schließlich sagt der katholische Pfarrer: "Hören wir doch auf zu streiten, schließlich dienen wir doch beide demselben Herrn, Sie auf die Ihre Weise und ich auf die Seine."
(Das große Buch des christlichen Humors, Annegret Kokschal, St. Benno; Auflage: Mai 2006)
"Immer mehr Dillkreis-Bürger sind besorgt durch die anhaltenden Berichte über radikal fundamentalistische Gruppierungen aus dem kirchlichen und evangelikalen Lager. Gerüchte über waffenfähige Liederbücher lassen Angst und Misstrauen um sich greifen.
Die Behörden reagieren bereits: Einschlägig bekannte Organisationen, wie die Heilsarmee wurden aufgefordert, sich freiwillig zu entwaffnen und ihre paramilitärische Kleidung abzugeben. Es wurden Abgabeplätze für Gulaschkanonen eingerichtet, ausgelegte Gideon-Bibeln auf mögliche Gefahren hin untersucht und Gitarren- und Trompetenkoffer durchleuchtet.
Jungscharen und Kindergottesdienste, die schon lange als subversive Kaderschmieden dieser mutmaßlichen Terroristen bekannt sind, werden schon vom CIA und von ARTE unter die Lupe genommen. Besonders an Sonntagen soll jetzt schärfer kontrolliert werden, wenn Woche für Woche tausende Schläfer in den Gottesdiensten sitzen und auf Aufträge warten.
Die Pastoren wurden aufgefordert, nicht mehr im hiesigen Dialekt, sondern auf Hochdeutsch zu predigen. Die Gefahr, die von diesen Gruppen, die mit Slogans wie „Gott ist der Schöpfer“, „Jesus liebt dich“ und „Liebe deinen Nächsten“ die Weltherrschaft anstreben, ist nicht zu unterschätzen.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Gotteskrieger es nie schaffen werden, unser sinnentleertes Weltbild zu gefährden."
Derek Henrich (2007, gesehen bei Arno Backhaus, http://www.arno-backhaus.de, Leserbrief von Derek Henrich)
Ein Mann geht über eine Brücke und sieht dort jemanden, der sich gerade herunterstürzen will.
"Halt!", ruft er, "warum wollen Sie das tun? Es gibt so viel, für das es sich zu leben lohnt!"
"Ach ja?", antwortet der Selbstmörder, "was denn zum Beispiel?"
"Nun ja - sind Sie religiös?"
"Ja"
"Sind Sie Christ?"
"Ja, bin ich."
"Wunderbar! Ich auch! Katholik oder Protestant?"
"Protestant."
"Denken Sie: Ich auch! Welche Kirche?"
"Baptist."
"Halleluja!! Ich bin auch Baptist! Reformierte Baptisten oder Liberale Baptisten?"
"Reformierte Baptisten."
"Ein Bruder! Reformierte Baptisten der alten oder neuen Provenienz?"
"Alte Provenienz"
"O, es ist nicht zu fassen. Was für ein Wunder! Alte Provenienz der Elberfelder oder der Barmender Reformation?"
"Reformierter Baptist Alter Provenienz der Elberfelder Reformation."
"Ich kann es nicht fassen. Ich auch! Gesangbuch von 1856 oder 1877?"
"1877."
Dann spring, Du Ungläubiger!
Unbekannter Autor?
Schlammismus gegen Anti-Schlammismus
Auf einer Konferenz für Urchristen begegnen sich zwei Männer. Wie sich in ihren Gesprächen herausstellt, waren sie beide blind gewesen und von Jesus sehend gemacht worden.
»Es ist doch großartig«, berichtet der eine: »Jesus nimmt Schlamm, legt ihn auf die blinden Augen, befiehlt sich zu waschen und dadurch verschwindet die Blindheit. Man kann nachher wirklich sehen.«
»Schlamm?« fragt der andere verwundert. »Jesus verwendet zur Heilung von Blindheit doch keinen Schlamm! Er spricht nur ein Wort - und dann kann man sehen.« »Natürlich verwendet Jesus Schlamm.« »Nein, das ist ganz und gar unmöglich, er verwendet keinen Schlamm!« »Doch, das tut er!« »Nein, das tut er nicht!« Die Diskussion erhitzt sich. »Ich weiß es doch ganz genau. Ich war blind. Jesus sprach: 'Sei sehend', und jetzt sehe ich.«
»Wenn Jesus bei deiner Heilung keinen Schlamm verwendet hat, dann kannst du gar nicht geheilt worden sein. Du bist immer noch blind. Du meinst nur, dass du sehen kannst. Weil du eine so grundlegende Glaubenslehre - den Schlammismus - verleugnest, will ich mit dir nichts mehr zu tun haben!«
Am Ende der Konferenz bilden sich jetzt zwei »Denominationen« - die Schlammisten und Anti-Schlammisten. Ihre ganze Energie ver(sch)wenden sie bei Versuchen, sich gegenseitig zu überzeugen. Dabei vergessen sie ganz, dass um sie herum viele »Blinde« auf Heilung warten.
Schlammismus kontra Anti-Schlammismus kann leicht zum Schlamassel werden!
Arno Backhaus (1997, Lache, und die Welt lacht mit dir! Schnarche, und du schläfst allein!, Seite 56+57, ISBN 3870676752
"Nichts in unserem Leben ist so einfach, dass wir nicht imstande wären, es kompliziert zu machen."
Ernst Ferstl (*1955, Dichter und Aphoristiker, Hauptschullehrer in Krumbach Österreich, Zitatsammlung: http://de.wikiquote.org/wiki/Ernst_Ferstl)
"Was ist Lieben? Bevor ich darüber nachdachte, wusste ich es noch."
Dr. phil. Arnold Stadlers (Mai 2007, Schriftsteller, Komm, gehen wir. Fischer 2007)
"Eine ältere Frau kommt zum Rabbi und sagt, sie wolle sich scheiden lassen. Ihr Mann erfülle seine ehelichen Pflichten nicht und lasse sich kaum noch zu Hause blicken. "Du hast Recht, gute Frau", sagt der Rabbi, "so geht es nicht."
Eine Stunde später kommt der Mann der Frau zum Rabbi und sagt, er wolle sich scheiden lassen. Seine Frau kümmere sich nicht um ihn und lasse das Haus verkommen. "Du hast Recht, guter Mann", sagt der Rabbi, "so geht es nicht."
Die Frau des Rabbiners hat alles mitbekommen. "Du kannst nicht beiden Recht geben", sagt sie. "Du hast Recht gute Frau", sagt der Rabbi, "das geht nicht."
Henryk M. Broder (24.10.2007, Der Tagesspiegel)
Erzählt der Pastor der Baptistengemeinde in einem kleinen Dorf: "In unserem Dorf gab es zwei Gemeinden: Eine Baptistenkirche und eine Methodistenkirche. Aber dann hat der Wind der Einigkeit über uns geweht, und wir haben uns vereinigt."
"Also gibt es jetzt nur noch eine Kirche in deinem Dorf?" "Nein", sagt der Pastor. "Jetzt gibt es drei: Eine Baptistengemeinde, eine Methodistenkirche und eine Vereinigte."
Unbekannter Autor?
Wie viele Christen braucht es, um eine Glühbirne zu wechseln?
Charismatiker: Nur einen. Die Hände hat er schon oben.
Calvinisten: Keinen. Das Licht geht zu vorbestimmten Zeiten an und aus.
Katholiken: Keinen - Kerzen genügen.
Historisch-kritische Fraktion: Verschiedene Expertenkommissionen datieren das Herstellungsdatum und die Zusammensetzung der Elementarteilchen der Lampenfassung. Leider kann man sich nicht einigen und erklärt Dunkelheit zum Standard.
Evangelisch: Wir ziehen es vor, weder für noch gegen den Bedarf von Glühbirnen Stellung zu nehmen. Wenn Sie aber auf ihrem eigenen Weg erkannt haben, dass Glühbirnen nützlich sind, ist das okay. Sie sind eingeladen, für den nächsten Sonntagsgottesdienst ein Gedicht zu verfassen oder einen modernen Tanz über ihre Glühbirne zu gestalten. In diesem Gottesdienst werden wir verschiedene Glühbirnentraditionen betrachten.
Baptisten: Mindestens 15. Eine Person, um die Birne auszuwechseln, und drei Komitees, die über den Wechsel befinden und entscheiden, wer den Kartoffelsalat bringt.
Pietisten: Zwei. Einer ruft den Elektriker und einer schildert die Vorzüge der alten Glühbirne.
Methodisten: Unbestimmt. Ob Dein Licht hell, schummrig oder völlig ausgebrannt ist - du bist geliebt. Du kannst ein helles Licht sein oder ein anderes. Ein Gottesdienst, an dem die ganze Kirche erleuchtet wird, ist für Sonntag geplant. Bring die Birne deiner Wahl und etwas fürs gemeinsame Mahl.
Lutheraner: Sechs. Eine Frau ersetzt die Glühbirne, während fünf Männer die Beleuchtungsgrundsätze der Kirche erörtern und wie man die Glühbirne anders hätte wechseln können.
Brüdergemeinden: Sie verwenden keine Glühbirnen, weil diese im Neuen Testament offenbar nicht vorkommen.
Mennoniten: Was ist eine Glühbirne?
Vier Geistliche sitzen nach getaner Arbeit am Montag zusammen. "Wisst Ihr“, sagt der eine, "wir sind doch wirklich gute Freunde. Vielleicht nutzen wir die Gelegenheit einmal, um uns über unsere Probleme auszusprechen." Alle nicken zustimmend.
"Lasst mich Euch anvertrauen, dass ich zu viel trinke.", bekennt der erste. Die anderen drei seufzen.
Der zweite: "Da du, lieber Bruder, so ehrlich zu uns warst, wage ich zu gestehen, dass ich der Spielleidenschaft fröne. Mich hat sogar schon der Wunsch heimgesucht, Geld aus dem Opferstock zu nehmen." Wieder seufzen die anderen drei.
Darauf sagt der dritte: "Liebe Brüder, ich bin ganz und gar durcheinander, ich habe Zuneigung zu einer Frau in meiner Gemeinde gefasst - und sie ist sogar verheiratet." Die anderen drei seufzen wieder.
Schließlich soll der Vierte auch sein größtes Problem äußern, doch er sträubt sich noch. Die anderen drei reden ihm aber gut zu: "Mach Dir keine Gedanken, Dein Problem ist bei uns gut aufgehoben. Wir sind verschwiegen und werden niemandem etwas sagen." "
Nun ja, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber mein Problem ist: Ich bin eine furchtbare Klatschtante und kann kein Geheimnis für mich behalten..."
Im Unterricht frag der Religionslehrer die Schüler nach der Bedeutung des Wortes Schalom.
Martha meldet sich: „Schalom heißt übersetzt Friede!“
Der Religionslehrer: „Richtig Martha! Und was heißt El-Schalom?
Der kleine Bob ruft dazwischen: „Elfriede!“

